Leserartikel-Blog

Die Macht der Evolution

Die Evolution und der Mensch!

Durch die Evolution entwickelte sich der Mensch – dabei treten bei Frau und Mann unterschiedliche Verhaltensweisen auf, die genetisch abgespeichert wurden. Ob wir es anerkennen wollen oder nicht, die Evolution hat bei der Menschwerdung unauslöschliche Spuren in uns hinterlassen, die das unterschiedliche Verhalten von Frau und Mann auch noch heute prägen.

Die Evolution ist stärker als wir bisher glauben wollten!

Auf Grund der Evolution reagieren Frauen und Männer unterschiedlich. Das uns die Evolution, stärker als wir glauben wollen, immer noch an den "Hacken klebt", beweisen uns Evolutions- und Verhaltensforscher sowie Biologen. Dabei stellten sie fest: Frauen und Männer sind unterschiedlich! Männer sind zwar testosterongesteuert und denken trotzdem nicht immer NUR an das EINE! Frauen sind nicht automatisch die besseren Menschen oder heißt das jetzt politisch korrekt - Menschinnen, weil sie nicht immer NUR an das EINE denken? Diese Thematik spielt in vielen Diskussionen eine Rolle. Die Frage heißt, so meine ich:

Warum sind Frauen und Männer unterschiedlich?

Das ist wie Evolutionsbiologen festgestellt haben, in erster Linie eine Frage der unterschiedlichen Entwicklung durch die Evolution. Seit ca. 1, 8 Mill. Jahre als der „homo erectus“ die Erde zu bevölkern begann, wurde das psycho-biologische Verhalten genetisch beim Menschen, und zwar bei Frau und Mann recht unterschiedlich, geprägt. Auch wenn die Feministinnen das ständig zu leugnen versuchen und es als Biologismus abwerten möchten: Männer und Frauen fühlen, denken, handeln und kommunizieren unterschiedlich, einfach: ANDERS – d. h. nicht schlechter oder besser!!! Ich erlaube mir dabei von 90% der Angehörigen des jeweiligen Geschlechts zu sprechen!!! Beide haben auch unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten - Männer können sich nun mal räumlich und auf Karten besser orientieren als Frauen!!! Falls man mit einem weiblichen Wesen eine Exkursion in der freien, unberührten Natur unternimmt und dieses Wesen eine Abkürzung vorschlägt, empfehle ich dringendst aus eigener Erfahrung zusätzlich Proviant und Wasser mitzunehmen, denn der Ausgang der Reise, wird sich sicherlich erheblich verzögern.

Den meisten Männern ist bekannt: Frauen sind sprachgewandter und reden mehr, denn sie haben zwei Sprachzentren im Gehirn, in jeder Hälfte eins – darum brauchen sie auch meistens das letzte Wort! Deswegen sind sie auch mit einem überdurchschnittlichen Mitteilungsbedürfnis gesegnet. Eine Frau muß am Tag eine bestimmte Anzahl Wort loswerden – egal wie! Weiterhin sehen Frauen Farben besser - ca. 15% der Männer sind farbenblind, deswegen ist es vielen Männern eigentlich egal, welche Bluse zu welchem Rock farblich paßt! Auch können Frauen besser riechen, Männer merken erst nach einer halben Woche, daß sie ihr Hemd wechseln müssen. Frauen haben eine bessere Feinmotorik, die sie zu den kniffligsten Arbeiten im Haushalt befähigen, die ein Mann schon aus der Veranlagung her nicht leisten kann!!! Die meisten Männer wissen auch, daß Frauen mehrere Sachen gleichzeitig erledigen können: wie z.B. fernsehen, telefonieren und dabei die Fußnägel lackieren - Männer würden wahrscheinlich den Telefonhörer lackieren und mit dem Fuß den Fernseher vom Ständer werfen. Und letztendlich: Frauen benötigen immer Wesen, die sie erziehen können: Kinder, Hunde oder Männer!

Das Männer auf 'ner Sach- bzw. Informationsebene, Frauen dagegen auf einer emotionalen - einer Bindungsebene kommunizieren, ist dem aufgeklärten Leser weitestgehend bekannt. Welcher Mann kennt nicht den empörten Ausruf, nachdem er eine geschlagenen Stunde versucht hat, die haltlosen Vorwürfe seiner Eheliebsten über sein Lieblingshobby zu entkräften: "Ich sehe, Du willst mich nicht verstehen!" Dabei kommt auch die typisch weibliche Logik zu Tage, wie kann man etwas "sehen", was man nicht "verstehen" kann.

Über diese Thematik gibt es unzählige Schriften, Bücher und Studien von denen ich nur einige anfügen möchte, wie:
Morris, D.: "Der nackte Affe"; "Körpersignale -Bodywatching" oder "Das Liebesleben der Menschen"
Pool, R.: "Evas Rippe" - Das Ende des Mythos vom starken und vom schwachen Geschlecht.
Ridley, M.: "Eros und Evolution" - Die Naturgeschichte der Sexualität.
Tannen, D.: "Du kannst mich einfach nicht verstehen" - Warum Männer und Frauen aneinander vorbeireden; "Das hab' ich nicht gesagt!" - Kommunikationsprobleme im Alltag.
McKinlay, D.: "Lügen der Liebe".
Dawkins, R.: "Das egoistische Gen".
Pease A u. B.: "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken".

Ich denke, jeder, der sich für diese Thematik interessiert, sollte sich mit dem einen oder anderen Werk beschäftigen!

Buhad 06/08/2009