Leserartikel-Blog

Klonierungstechnologie, um geklontes Baby zu erzeugen, jetzt verfügbar.

Dr. Robert Lanza, weltweit führender Experte in Klonierungsverfahren, gab am letzten Wochenende folgende Stellungnahme ab:  „Wir verfügen jetzt über die Klonierungstechnologie, um ein geklontes Baby zu erzeugen!" Wissenschaftler haben eine neue Klonierungstechnologie entwickelt, die sicher und einfach anzuwenden ist und die Furcht vor der Erzeugung von Designer-Babys nun ganz real erscheinen läßt.Eine neue Klonierungstechnologie wurde entwickelt, die einfacher anzuwenden ist als die herkömmliche Methode, der beispielsweise das walisische Bergschaf Dolly, das erste aus einer ausdifferenzierten somatischen Zelle geklonte Säugetier, seine Existenz verdankte. Dieser Fortschritt in der Klonierungstechnologie hat Befürchtungen hervorgerufen, dass diese Technologie die Möglichkeit eröffnet, Designer–Babys zu kreieren, sollte sie bei menschlichen Embryos zur Anwendung kommen.Wissenschaftler, die das neue Klonierungsverfahren entwickelt haben, um Mäuseembryonen aus den Hautzellen erwachsener Tiere zu erzeugen, fanden das neue  Verfahren wesentlich effizienter und komplikationsloser als die alte „Dolly-Technologie“ und halten seinen Einsatz unter entsprechenden sicherheitstechnischen Auspizien auch bei der klonierungstechnologischen Erzeugung menschlicher Embryonen für durchaus anwendbar.Besagte Mäuseembryonen wurden durch das Einbringen von Hautzellen erwachsener Tiere in frühe, zuvor durch In–vitro-Fertilisation erzeugte Mäuseembryonen erzeugt. Ein Teil der so hervorgebrachten Jungtiere waren nur teilweise kloniert im Sinne von genetischen Schimären, doch einige stellten vollständige Klone der erwachsenen Tiere dar – wie das walisische Bergschaf Dolly. Anders als bei der bisherigen „Dolly-Technologie“ ist das neue Verfahren so einfach und effizient anzuwenden, dass Befürchtungen nicht unbegründet erscheinen, dass Reproduktionsmediziner versucht sein könnten, infertilen Ehepaaren den gewünschten eigenen biologischen Nachwuchs auf diese Weise zu klonieren. Dr. Robert Lanza, einer der weltweit führenden Experten in Klonierungsverfahren und  leitender Wissenschaftler der Advanced Cell Technology Incorporation (ACT) in Los Angeles, äußerte letztes Wochenende seine Bedenken, dass ein unverantwortlicher Außenseiterversuch, die neue Technik in der humanen Reproduktionsmedizin anzuwenden, jetzt jederzeit im Bereich des Möglichen läge. Man dürfe diese Möglichkeit insbesondere unter Berücksichtigung ethischer Gesichtspunkte nicht länger ignorieren.„Das Klonieren menschlicher Embryonen war bisher nicht möglich“, führte Lanza aus, „aber mit der neuen Technik verfügen wir über eine Klonierungstechnologie, um tatsächlich ein geklontes Baby zu erzeugen. Würde die neue Technik beim Menschen zur Anwendung kommen, wäre dieses Vorgehen von besonders hohem ethischen Stellenwert und enthielte ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential.“ Lanza weiß, wovon er redet. Seine Firma ACT hat im Bereich der Stammzellforschung und des Zell-Reprogrammings hervorragende Pionierarbeit geleistet.„Das neue Verfahren wirft die gleichen Probleme wie das reproduktive Klonen auf, und obgleich die Technologie für reproduktives Klonen von Menschen nicht existiert, haben wir nach diesem wissenschaftlichen Durchbruch eine Technologie zur Hand, mit Hilfe derer jedermann, ob jung oder alt, fruchtbar oder unfruchtbar, hetero- oder homosexuell, durch lediglich ein paar Hautzellen seine Gene an einen Embryo weitergeben kann.“Die neue Technik geht mit der genetischen Reprogrammierung von Hautzellen einher, die in ein embryonalzellähnliches Entwicklungsstadium zurückversetzt werden. Als diese neue Technologie vor einem Jahr zum ersten Mal bei menschlichen Hautzellen erfolgreich umgesetzt wurde, wurde dieser Durchbruch von der Katholischen Kirche und dem amerikanischen Präsidenten Bush als der moralisch akzeptable Weg gefeiert, embryonale Stammzellen zu erzeugen, da man weder menschliche Embryonen erzeugen noch diese später abtöten musste.Jedoch war zu dem genannten Zeitpunkt die neue Technik bereits eingesetzt worden, um aus Labormäusen Jungtiere zu erzeugen, die entweder genetische „Schimären“ oder vollständige Klone der ausgewachsenen Labormäuse darstellten, deren Hautzellen in der oben geschilderten Art und Weise reprogrammiert worden waren.Lanzas Experimente an Mäusen demonstrierten eindrucksvoll, dass es prinzipiell möglich sein würde, menschliche Hautzellen durch genetische Reprogrammierung in ein embryonalzellähnliches Entwicklungsstadium zurückzuführen und sie dann solchermaßen in einen frühen menschlichen Embryo einzubringen. Der hieraus resultierende menschliche Embryo wäre eine Schimäre und würde die Erbinformation des Spenders der Hautzelle und beider Elternteile enthalten. Eine genetische Schimäre ist ein genetischer Mix des Erbguts mehrerer Individuen. Im vorliegenden Falle wären die Zellen des sich entwickelnden menschlichen Lebewesens entweder Derivate des ursprünglichen Embryos oder der inokulierten Hautzellen. Rein technisch gesehen hätte ein solches Kind drei biologische Eltern. Es existieren natürliche menschliche Schimären. Sie entstehen dann, wenn zwei Embryonen im Uterus fusionieren. Solche Menschen sind normalerweise mental und physisch gesund. Robert Lanza ist der Ansicht, dass auch Schimären, die künstlich durch die neue Technik geschaffen würden,  keine geistigen oder körperlichen Defizite aufweisen würden. Weitere Studien an Labormäusen haben ergeben, dass es möglich ist, Jungtiere zu erzeugen, die 100 Prozent genetisch identische Klone der ausgewachsenen Mäuse darstellen. Dies gelang mit Hilfe genetisch defekter Mäuseembryonen, die vier Chromosomensätze anstatt der normalen zwei enthielten.Diese tetraploiden Embryonen entwickelten sich in der Plazenta zum Fötus. Wurde dieser Fötus mit reprogrammierten Hautzellen inokuliert, entwickelte sich dieser zu einem 100 Prozent genetisch identischen Klon der ausgewachsenen Maus, deren Hautzellen verwendet worden waren.  Quelle:
http://www.independent html.co.uk/news/science/now-we-have-the-technology-that-can-make-a-cloned-child-808625.