Leserartikel-Blog

Was Sie nicht über Tibet wissen

(Sprachfehler vorbehalten) Ein chinesisches Sprichwort heißt: vielseitig zu hören verstärkt man sich das Sehvermögen, einseitig zu hören baut man sich Dunkelheit vor Augen. Es geht her nicht darum, einem Westener politische Unterrichte zu geben. Es ist nur offensichtlich klar, dass die Chinesen heute in der Allgemeinbildung über die westlichen Kultur eine Schritt voran sind im Vergleich zum den Menschen im Westen mit ihrer Allgemeinbildung über Asien und China. Sonst wären alle Kommentare hier auf Chinesisch geschrieben :-)Konfuzius sagte: von drei Menschen, die ich unterwegs begegnen, kann mindestens einer mit Sicherheit mein Lehrer sein. Das bedeutet: Bescheidenheit, Lerntüchtigkeit und Respekt. Wenn Sie ein Mal in China oder Asien waren, werden Sie bestimmt von dieser Kultur und Mentalität erleben. So freuen Sie sich doch auf die vielfältige Informationen und Meinungen. Natürlich werde ich sagen, am bestens fahren Sie Mal selber nach China, nach Tibet, dann können Sie diese Informationen verarbeiten, und danach können Sie gerne über die Konflikt zwischen China und den 14. Dalai Lama ihre eigene wertvolle Meinung bilden.  Ein Blick über Tibet vor 1959:Es herrschte Kastensystem in Tibet. Menschen wurden in drei Hierarchien und neun Kasten geteilt und es funktioniert dort nach dem feudale System der Leibeigenschaft, das noch rückständiger und brutaler als es im Mittealt  des Europas im 12. Jahrhundert war - ein authentisches Beweis für das immer bewahrte höchste Autonomie der Tibet, während es überall in China schon seit Jahrhundert enorm Froschritte in der Gesellschaft geschah.Laut dem damaligen alten tibetischen Gesetze, das schon seit  mindestens den 17. Jahrhundert rechtskräftig war, gehören die hochrangige Mönche, Beamter und die Adlige dem obersten Kasten, und dagegen ein Fleischer, Schmied und Frauen aus der armen Familie dem niedrigsten Kasten.  Nach 7. Strafsatz für Mordtat steht in dem alten tibetischen  „ 13 Gesetzbuch“ wortwörtlich:  das Leben eines obersten Adligen hat so viel Wert von reinem Gold seines Gewichtes; Dagegen hat das Menschenleben eines niedrigsten Kasten nur so viel Wert von einem Hanfseil.Bei den Tibetern aus den unterschiedlichen niedrigsten Kasten, bestimmten ihre Herrschaften, ob sie einander heiraten dürften. Wenn sie Kinder bekamen und es ein Junge wäre, gehörte das Junge der Herrschaft seines Vaters, wenn es ein Mädchen wäre,  ist das Mädchen das Eigentum der Herrschaft seines Mutters.Die Klöster und Mönche hatten das absolute religiöse, politische und polizeiliche Macht über das Volk, und predigten, dass es der Will des Gottes ist, die Menschen in unterschiedliche Kasten geboren zu lassen, und nur wenn die arme daran glauben, könnten sie es in ihrem nächsten Leben besser haben.Die Klöster, Adligen und Lokalregierung betrug 5% der tibetischen Bevölkerung, besaß aber 95% des Reichtums in damaligen Tibet.1940 könnten 38% Tibetern sich kein Tee, und 50% Tibetern sich keine Butter leisten, was eigentlich zu ihrer Grundnahrung gehört. 95% der Jugend waren alle Analphabet und die durchschnittliche Lebenserwartung der Tibetern betrug nur 35.5 Jahre Alt.Im Jahr1950 hatten 900,000 von damaligen einen Mio. Tibetern noch nicht mal ein Dach über Kopf. Sie waren die Leibeigene ihrer Herrschaft. Sie schufen auf dem Feld, schliefen mit Pferd, und besaßen kein Cent. Ihre Kinder blieben auch das Eigentum ihrer Herrschaft, zwar lebenslang. Es war schon passiert, dass die Leibeigene so lange und hart arbeiten mussten, und die Augen ihres Kindes von Adler ausgefressen wurden, weil niemand auf ihn aufpasste.Es war auch schon passiert, dass die alle Leibeigene einer Farm von der Herrschaft weg fliehen, weil sie das harte Leben und menschenunwürdige Behandlung ihrer Herrschaft dort nicht mehr aushalten könnten.Wenn die Leibeigene versuchten die Farm ihres Herrn zu entfliehen, auf ihnen wartet brutalste körperliche Straf. Die Lebensbedingungen der Tibeter unter dem tibetischen Buddhismus ( Zitat ) Als der tibetische Buddhismus in Tibet unumschränkt herrschte, waren die Lebensbedingungen der Tibeter entsetzlich. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen war sterbensarm, sie lebten das Leben von unterdrückten Dreckfressern. Unnachgiebig wurden sie von den Mönchen ausgebeutet, die ihre Machtansprüche durchaus mit brutaler Gewalt durchsetzen konnte, unter anderem mithilfe zweier Institutionen, von denen die westlichen Tibetfreunde nichts wissen, oder über die sie lieber schweigen: der Mönchspolizei (Zimzag) und den Mönchssoldaten (Dob-Dobs). Außerhalb der Klostermauern konnte niemand lesen, ein Sozial- oder Gesundheitswesen für die breite Masse der Bevölkerung existierte nicht. Währenddessen schwamm die Mönchselite in Geld- und Sachwerten und brauchte auf keinen Luxus zu verzichten. Ausgemachten Tibetfans wie Harrer und Schäfer, die sich mit versponnenen Ideen über die Edelmenschen vom Dach der Welt auf den Weg machten, konnten sich über die Lebensbedingungen der breiten Bevölkerung ein Bild aus erster Hand machen. Dabei hatten sie, wie es ihrem Status als arischen Herrenmenschen? entsprach, für die Leiden der einfachen Bevölkerung nur Verachtung übrig, während ihr Ziel die politische Verständigung mit dem erleuchteten Mönchsadel war, dem sie das absolute Recht zur brutalen Machtausübung zugestanden. So schreibt zum Beispiel Harrer: "Es gibt keine Polizei in unserem Sinn, doch werden Übeltäter immer öffentlich abgeurteilt. Die Strafen sind ziemlich drastisch, aber in ihrer Art das einzig Richtige bei der Mentalität der Bevölkerung. Einem Mann, der eine Butterlampe aus einem Tempel gestohlen hatte, wurden öffentlich die Hände abgehackt und sein verstümmelter Körper in eine nasse Yakhaut eingenäht. Dann ließ man die Haut trocknen und warf ihn in die tiefste Schlucht. Schäfer berichtet angeekelt von der südtibetischen Stadt Phari: "So erstickt Phari förmlich im eigenen Auswurf, und nur die Härte des Klimas scheint seine Bewohner notdürftig gegen Pocken, Pest und Cholera zu schützen. In Unrat geschlagene Treppen führen zu den Eingangstüren der stallähnlichen Behausungen hinab, wo sich Menschen und Tiere in trauriger Gemeinschaft gegen die Unbilden der Witterung zu schützen suchen. Ich habe lange genug in Asien gelebt, um gegen Schmutz recht unempfindlich geworden zu sein. In Phari aber kostet es mich doch einige Überwindung, in eine der lichtlosen, entsetzlich riechenden Behausungen hinabzukriechen, die gleichzeitig als Wohnraum, Schlafraum, Küche und Stall dient. Fenster existieren nicht, der Boden besteht aus festgetretenen Kuhfladen, und die Wände glitzern von Ruß und Reif. So der Bericht eines Tibetbegeisterten aus den späten 30er Jahren, der auszog, um seinen schwachsinnigen Rassenkonstrukten in der Praxis nachzuforschen ? und dabei auf wenig erbauliches stieß: "Im Gegensatz zu derlei menschenunwürdigen Lebensumständen erwartete Schäfer zivilisiertere Verhältnisse in der Hauptstadt Lhasa, dem Regierungssitz des tibetischen Gottkönigs. In der Tat fand er in der Heiligen Stadt zusammen mit seine Reisegefährten war er persönlicher Gast des seinerzeitigen Regenten Reting Rinpoche mit nachgerade obszöner Pracht ausgestattete Klöster, Tempel, Paläste und Gärten vor (allein der Potala, Winterresidenz des Dalai Lama, verfügte über mehr als 1000 Prunkräume, die etwas außerhalb Lhasas gelegene Sommerresidenz von Norbulingka über 500 Räume samt einer mehr als vierzig Hektar großen Parkanlage); jenseits der Tempel- und Palastbezirke zeigten sich ihm indes die gleichen elenden Lebensbedingungen, wie er sie überall in Tibet gesehen hatte: Die heilige Stadt hässliches Gewirr kleiner und winkliger Gassen und Gässchen Unhygiene keine Grenzen finde (...)" (S. 29) Die weiteren Beschreibungen aus Lhasa decken sich mit den bereits erwähnten Zuständen in Phari. Nun könnte man immerhin noch die Hoffnung hegen, der derzeitige Dalai Lama würde das alles ändern, wenn er in Tibet wieder an die Macht käme. Zu dieser Hoffnung besteht allerdings wenig Anlass. In seiner Exilresidenz führt er das System, in dem er aufgewachsen ist, bruchlos fort, mit dem Unterschied, dass er und die Seinen dort aufgrund der internationalen Spenden und nicht der Ausbeutung des eigenen Volkes in Geld schwimmen. Eklatanter werden schon die sozialen Unterschiede, wenn der Jet-Set-Dalai-Lama auf den Rest der buddhistischen Welt trifft. So hat er sich zum Beispiel nicht entblödet, in Bodhgaya, dem Ort, an dem Buddha seine legendenhafte Erleuchtung erlebte, den Bau einer größenwahnsinnigen, 152,4 Meter hohen Buddhastatue zu initiieren, deren Kosten mit 100 Millionen US-Dollar veranschlagt werden (aktuellere Schätzungen gegen vom Anderhalbfachen aus)  dies in einer der ärmsten Gegenden Indiens. Lokale Aktionsgruppen wie das Bodh Gaya Forum of Village Republics sprechen schon jetzt von negativen Auswirkungen des Projekts auf die Region, ohne dass der Dalai Lama oder sonst wer in irgendeiner Weise sinnvoll darauf Bezug nähme. Die vielleicht deutlichste Aussage über das Sozialgefüge des ?alten Tibet? macht das Justizsystem, das in diesem so erleuchteten und vom sanften und toleranten Buddhismus durchwirkten Land zur Anwendung kam. Es stammte in seinen Grundzügen aus der Zeit von Dschingis Khan und sah Strafen nach Art des Dschingis Khan vor: Das tibetische Strafrecht leitete sich aus einem Gesetzeswerk Dschingis Khans des frühen 13. Jahrhundert ab und zeichnete sich durch extreme Grausamkeit aus. Zu den bis weit in das 20. Jahrhundert hinein üblichen Strafmaßnahmen zählten öffentliche Auspeitschung, das Abschneiden von Gliedmaßen, Herausreißen der Zungen, Ausstechen der Augen, das Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe und dergleichen. Obgleich der 13. Dalai Lama 1913 das Abhacken von Gliedern unter Verbot gestellt hatte, wurden derlei Strafen noch bis in die 1950er Jahre hinein vorgenommen. Selbst die ansonsten gänzlich unkritische Autorin Indra Majupuria weist in ihrem Buch Tibetan Women auf historische Belege dafür hin, dass im alten Tibet eine Frau bei Ehebruch völlig legal von ihrem Ehemann getötet werden konnte. Mir ist absolut unklar, wie die westlichen Tibetfans bei diesen Befunden auf die Idee kommen können, eine erneuerte Herrschaft der Lamas in Tibet würde auch nur entfernt etwas mit Menschenrechten zu tun haben. Für mich sieht das alte Tibet, das von ihnen so glorifiziert wird, wie eine Mischung aus dem christlichen Mittelalter und dem Taliban-Regime aus. Solange das von wolkigen Scharaden über ?Erleuchtung? und ?Spiritualität? zugedeckt wird, habe ich nicht die geringste Hoffnung, eine lamaistische Zukunft in Tibet könne wesentlich anders aussehen. Ein Blick über Tibet heute:Um damals die alte tibetische Lokalregierung, die Mönche und  die Adligen die Zeit zu geben, ihre rückständige System langsam zu reformieren, hatte die chinesische Regierung durch die Jahren sehr viel bemüht. Ohne Zwang an die alte Führungsebene in Tibet, hatten die Zentralregierung erst Mal selber Farm gebaut, und alle Oberdachlosen damals in Tibet gesammelt, damit, dass diese extrem arme Menschen sich von ihrer eigenen Arbeit ernähren könnten. Die Zentralregierung hatten noch für diese Menschen die unerreichbare Waren, die zu ihren alltäglichen Leben gehören,  wie Tee, Butter, Seifen, Kleidung etc. zu dem günstigsten Preis, was sie leisten könnten,  angeboten.Die erste Straße und Schule wurden dort gebaut. Die ernorme Investitionen in Tibet von Zentralregierung lässt sich leicht erblicken:Zwischen 1984 und 1994 wurden 480 Mio. Yuan investiert. Zwischen 1994 und 2001 wurden 4,86 Mrd. Yuan investiert.2002 bei dem 10. 5J.-Plan wurden  31,2 Mrd. Yuan investiert 2007 bei dem 11. 5J.-Plan werden insgesamt 109,7 Mrd. Yuan (ca. 10,97Mrd. Euro) meistens werden in der Infrastruktur investiert, davon sind 180 Projekte schon im Laufen.Jeder 10 Yuan, den ein Tibeter ausgibt, davon werden mehr als 9 Yuan von der Zentralregierung unterstützt. Jeder Tibet zahlt 3% weniger Steuer, und bei Kreditvergabe zahlt er 2% weniger Zinsen als die alle Chinesen.Die Bauer und Viehzüchter werden kostenlos medizinisch versorgt, und dessen Kinder, die ein Internat besuchen, sei es Schule, sei es Gymnasium, sei es Universität, trägt der Staat die alle Kosten. Außerdem galt die Ein-Kind Politik nur für die Han-Chinesen und nie für die Minderkeitsvölker, darunter gehören natürlich auch die Tibeter.Während die 10 Jahre Kulturrevolution von 1967 bis 1977 wurde Konfuzianismus samt Religionen in China kritisiert und verboten. Tempels und Klöster waren vernichtet, Bücher verbrannt. Davon war ganzes China betroffen, nicht nur Tibet. Es gibt heute in China die Literatur der Wunde, die hauptsächlich mit der verheerende Kulturrevolution auseinandersetzt. Sie sind überall zu lesen und nicht verboten so wie viele Medien hier zu lande behaupten. Demokratie in China schreitet schon langsam voran, während sie hier langsam einschläft.Heute gibt’s über tausende von Kloster in Tibet, darunter auch Kloster Akademie. Früher glaubten viele bittearme Tibeter an dem tibetischen Buddhismus,  damit sie in dem nächsten Leben nicht mehr so leiden müssten wie in diesem unter der Ausbeutung der Klöster und Adligen, genau wie in der Zeit des Mittealters in Europa, wo arme Menschen für sein Sunden und ein besseres nächsten Leben zahlen müssten.Seit Anfang der 80er besuchten schon viele Ausländische Gäste Labrang Tempel in Gansu, Taer Tempel in Qinghai. Bis Anfang der 90er war Ich selber öfters mit unsere Ausländische Gäste aus Australien, USA und Japan diese Orte zu besuchen. Vor vier Jahren war ich via New Delhi, Katmandu, und zum Fuß durch Zhangmu  nach  Lhasa gereist. Tibet is beautiful, Lhasa is heart of Tibet. Dort liegt der schöne Potala Palast, das Herz von Lhasa. Potala wurde im Jahr 641 Tang-Dynastie von Songtsan Gampo gebaut, als er die Tang-Prinzessin Wencheng heiratete.